Am 04. September 2011 fand erstmals eine Mineralienbörse in der Fachwerkhalle des Emser Bergbaumuseums statt. Um den Mineraliensammlern ein entsprechendes Angebot dabei bieten zu können, wurde bewusst auf Schmuck, Esoterik und kunstgewerbliche Gegenstände verzichtet. Die Börse war mit 23 Ausstellern aus ganz Deutschland voll ausgebucht.
Im Angebot waren vor allem Mineralien vom sogenannten “Emser Gangzug”, zu dem die Gruben in Bad Ems, Braubach und Friedrichssegen gehören. Hier konnten Klassiker wie zum Beispiel grüne “Emser Tönnchen”, eine Variation des Pyromorphit (Grünbleierz) von der Grube Pfingstwiese in Bad Ems, bestaunt werden. Des weiteren waren Mineralien aus dem Rheinischen Schiefergebirge, Siegerland, Sauerland, Schwarzwald und auch aus dem Erzgebirge zahlreich auf der Börse vertreten.
Sammler weltweiter Fundstellen kamen ebenfalls auf ihre Kosten. Neben Mineralien aus Peru, Brasilien und den USA konnte sogar Senegalit aus dem Senegal in Afrika erworben werden.
Abgerundet wurde die Börse mit einem Rahmenprogramm für jung und alt bestehend aus Powerpoint-Vorträgen über den Bergbau, einer Fahrzeugschau auf der Feldbahnanlage und einer Bergbauwanderung “Auf den Spuren des Emser Erzbergbaus”.
Für das leibliche Wohl war bestens in Form von Kaffee und Kuchen gesorgt.

Auch im Jahr 2012 wird wieder eine Mineralienbörse im Emser Bergbaumuseum veranstaltet. Der Termin dazu wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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